Maspalomas auf Gran Canaria

Wenn man heute auf die Insel Gran Canaria fährt um an der Südküste seinen Urlaub zu verbringen, der mag kaum glauben dass es vor der Eroberungszeit kaum möglich war dieses Gebiet zu bewohnen, die Landschaft war unfruchtbar und karg. Die Zugänge waren durch das Bergmassiv fast vollständig unzugänglich. Eine fast

einsame Ortschaft gab es "Tunte" - heute heißt es San Bartolomé de Tirajana, wenn Sie in diesen Ort fahren möchten, werden Sie noch alte kanarische Baukunst erleben und fühlen können. Diese Unberührbarkeit schützte lange Zeit die Kanarische Bevölkerung vor Übergriffen von der See aus. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Region im Süden und Südwesten - trotz der Eroberungszüge um 1600 herum - wenig lukrativ und attraktiv, dann wurde das gesamte Land versteigert und die Brüder del Castillo kauften das gesamte Land. Vor wenigen Jahrzehnten dann verkaufte es die Familie an die Spanische Regierung - die wiederum plante und baute ein Touristenzentrum an der Südküste.

Das Sahneschnittchen unter den Küstenabschnitten ist nach wie vor Maspalomas - mit den hellen Dünen, die ganz im Kontrast zum dunklen Rest der Insel stehen ist es Anziehungspunkt schlechthin. Ist man oben auf den Dünen angekommen wird man einen wunderschönen Blick über die Insel werfen können. Die Bevölkerung auf der Insel Gran Canaria ist sehr stolz auf seine eigene Geschichte und sehen sich nicht so sehr als Spanier, vielmehr als reine und waschechte Kanaren. Die Feste die gefeiert werden, sind fast ausschließlich kanarischen Ursprungs - die traditionelle Tracht spricht in jeder Region seine eigenen Bände. Eine typisch kanarische Fiesta ist mit hohen Spaß- und Tanzfaktor verbunden.