sonderlich beliebt, denn es gab kein richtiges touristisches Zentrum und die Bevölkerung wollte einfach nur weg von unfruchtbarem Boden und Langeweile vor Ort. Das heutige Zentrum des Tourismus liegt vor allem im Südosten Gran Canarias. Bis Ende der 1960-er Jahre fand man kaum Zugang zu der schroffen Felslandschaft im Süden - man empfand die Natur dort als unwirtlich. Erst als einer der Brüder Castillo einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben hat um Hotels und Appartementanlagen bauen zu lassen, begann sich etwas wie Tourismus zu entwickeln. Die ersten Zeiten versprachen nichts gutes und so haben die Gebrüder Castillo ihr Land an Spanien verkauft, die Regierung wiederum griff die Idee weiterhin auf und baute ein Touristenzentrum rund um die Dünen von Maspalomas auf.
Die Architektur zeugt heute leider von Bauwahn und gleichzeitig auch Größenwahn der Investoren der 70-er und 80-er Jahre im letzten Jahrhundert. Bei Sanierungen die man heute an den Hotels durchführt, achtet man wieder darauf die Fassaden schöner zu gestalten und sie eher der Natur anzugleichen, ebenso wie man daran denkt schöne Gärten und Parkanlagen zu errichten. Aus geschichtlichem Hintergrund heraus, sollte man unbedingt eine Safari zur Inselmitte unternehmen, denn hier werden Sie an den erloschenen Vulkan mit seinem eingestürzten Krater herangeführt. Sie werden erstaunt sein, welch Vielfalt an Flora hier vorherrscht - obwohl die Insel doch nur aus Vulkangestein besteht.